Im Mittelpunkt stand dabei, Sandsäcke transportieren und Deiche befestigen sowie Sickerstellen abzudichten. Am Sonntag, 9. Juni, konnte die Mehrzahl der Reinickendorfer THWler wieder nach Berlin zurückkehren. Bis Freitag, 14. Juni, blieb eine kleine Gruppe Helfer noch in Burg bei Magdeburg.
Mit ihrem Mehrzweckarbeitsboot brachten anfangs sieben Reinickendorfer Einsatzkräfte der Fachgruppe Wassergefahren zusammen mit „Kollegen“ der gleichen Fachgruppen aus den Ortsverbänden Berlin-Lichtenberg sowie Potsdam, Gransee und Seelow (alle drei im Bundesland Brandenburg) ergänzt um Feuerwehrleute sowie Soldaten der Bundeswehr Sandsäcke und Material für Uferbefestigungen zu unwegsamen und umspülten Orten in Mühlberg / Elbe Elster Kreis. Später war dies nicht mehr möglich, sodass Sandsäcke und zu Faschinen zusammengeschnürte Reisigbündel mit großen LKWs zu den Gefahrenplätzen transportiert wurden.
Weitere 23 Reinickendorfer THW-Helfer wurden ebenfalls am Mittwoch, 5. Juni, mit Scheinwerfern, Notstromaggregat und Bergungsgerät nach Burg beordert. An der Elbe im Jerichower Land übernahmen sie Deichwachen, erstellten Uferbefestigungen, dichteten Notdeiche ab und sorgten für großflächiges Ausleuchten kleiner Einsatzstellen bis hin zu ganzen Ortskernen wie in Wust. Der kombinierte Zugtrupp beider Reinickendorfer Technischen Züge unterstützte die Kameraden aus dem Ortsverband Burg bei der Einsatzleitung und arbeitete eng mit den nordrhein-westfälischen Fachgruppen Führung und Kommunikation aus Siegen und Arnsberg zusammen. Auch hier fand ein reibungsloses Zusammenwirken mit betroffenen Bürgerinnen und Bürgern, Soldaten der Bundeswehr und Männern verschiedener Freiwilliger Feuerwehren sowie mit Kameradinnen und Kameraden aus mehreren THW Ortsverbänden statt.
Besonderen Dank sagen die eingesetzten Reinickendorfer Helfer der Verpflegungsgruppe des Ortsverbandes (OV) Burg.
Beteiligte Ortsverbände (OV) in Burg:
OV Burg mit allen Gruppen
OV Berlin Reinickendorf, Zugtrupp
OV Berlin Reinickendorf, Bergungsgruppe 1
OV Berlin Reinickendorf, Fachgruppe Beleuchtung
OV Berlin Spandau, Bergungsgruppe 1
OV Saarlouis (Saarland), Fachgruppe Wassergefahren
OV Ellwangen (Baden-Württemberg), Fachgruppe Wasserschaden/Pumpen
OV Rottenburg (Baden-Württemberg), Fachgruppe Wasserschaden/Pumpen
OV Siegburg (Nordrhein-Westfalen), Fachgruppe Wasserschaden/Pumpen
OV Bonn-Beuel (Nordrhein-Westfalen), Fachgruppe Elektroversorgung
OV Bergheim (Nordrhein-Westfalen), Fachgruppe Wasserschaden/Pumpen
OV Arnsberg (Nordrhein-Westfalen), Fachgruppe Führung/Kommunikation
OV Siegen (Nordrhein-Westfalen), Fachgruppe Führung/Kommunikation
„Die Stimmung unter allen Helfern war hervorragend“, berichtet Reinickendorfs Zugführer und per Schichtturnus Einsatzabschnittsleiter THW im Landkreis Jerichower Land, Kai-Yong Mohr erleichtert im Rückblick. „Mit diesen Einsatzkräften würde ich jeder Zeit wieder in den Einsatz gehen“, fügt er hinzu. Mit 250 Kräften war die Hilfe beim Elbehochwasser 2013 für das THW Berlin mit seinen insgesamt zwölf Ortsverbänden bislang der größte Einsatz. Berlins THW-Geschäftsführer Winfried Haupt dankt der Mannschaft und schließt seine Ansprache vor den Reinickendorfer Helfern mit dem Lob: „Das war topp.“.
05.06.2013 - 14.06.2013
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