Im theoretischen Teil am ersten Tages gaben fachkundigen Rat ein Anwalt für Verkehrsrecht, Sachverständige des Technischen Überwachungsvereins (TÜV), Fahrlehrer vom Berliner Fachverband. Dabei war außerdem ein Truck-Experte mit einem Volvo-LKW. Angesichts der Auflösung des Truppenübungsplatzes scheint die bislang zweijährige lehrreiche Übung mit Kolonnen- und Geländefahrten derzeit allerdings ungewiss.
Der Härtetest für Fahrer und Fahrzeuge war der Parcours über Stock und Stein im Gelände. Mal Sandpiste, mal Schrägen, mal enge Tordurchfahrten, mal die Passage über eine Eisenbahnschiene. Das sind vier Beispiele der mehrphasigen Hindernisse bei diesem Fahrer-Training. Hier lassen sich Touren üben, die unter anderem im Hochwasser-Einsatz mit Schlamm und unbefestigten Strecken üblich sein könnten, so Übungsleiter Stephan Bosek vom THW Ortsverband Berlin Reinickendorf. Im Namen aller Beteiligten dankt er der Kommandantur des Truppenübungsplatzes für die großzügige Bereitschaft, das weiträumige Areal Organisationen im Katastrophenschutz zur Verfügung zu stellen.
Vom THW kamen Helfer aus Bad Belzig, Dessau und Frankfurt/Oder sowie aus den Berliner Bezirken Reinickendorf und Charlottenburg-Wilmersdorf. Mit dabei waren fünf Freiwillige Feuerwehren aus Berlin sowie zwei aus Brandenburger Gemeinden. Unterstützt wurde das Trainingslager durch das DRK Berlin Reinickendorf/Wittenau.
02.10.2013 - 06.10.2013
Den Film der DEKRA-Akademie über die Übung finden Sie unter diesem youtube-Link.